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Die Abberufung oder Von 110 auf 0 zwischen-fallbeschleunigen von Boris VianAbsurdes und spartenübergreifendes Kunst-Stück mit Spiel, Tanz, Musik und live animierten Video-Projektionen mit Reto Baumgartner, Franziska Zuber, Stefan Feingold und Verena Baumann (Konzept)/Ruth Gundacker (weitere Foto unter www.sokultur.ch/werkjahrpreistraeger/01/html_so/zuber_arb.html, das erste und dritte unten) 2000 Wie nun die Spielenden unter der Regie von Rita Portmann ... die Geschichte erzählen, ist schlicht einzigartig. Neue Mittelland Zeitung, 21. März 2000 Sie hat das Spiel, den Tanz, die Musik und die Projektionen zusammengeführt zu einer spannenden Inszenierung. Solothurner Zeitung, 28. April 2000 (Urs Byland) (ganze Kritiken) Eines schönen Tages steigt einer auf das Empire State Building, springt herunter und erinnert sich dabei. An seine Freundin, an deren heuchlerischen Vater, an seine Mutter, an den Zufluchtsort seiner Kindheit, an die mit Whiskytrinken gefüllten Stunden nach dem Zusammenstoss mit dem Vater seiner Freundin und wie sie endeten: mit der Flucht aus dem Leben, dem Sprung in den Tod. Ihm wird klar, dass es seine Angst vor Menschen ist, die ihn dazu gebracht hat, und dass er vor seinen Problemen nicht davonlaufen kann - aber da ist es schon zu spät. Im Dezember 1998 lud KreuzKultur Solothurn Kulturschaffende ein, zum Thema „Zwischenfälle“ Projekte zu erarbeiten. Die Malerin Verena Baumann und die Regisseurin Rita Portmann ergriffen die Gelegenheit zur Zusammenarbeit. Mit der Erzählung „Die Abberufung“ von Boris Vian fanden sie den Rahmen und Ausgangspunkt für ihre Produktion. Da sie spartenübergreifend werden sollte, kam mit Stefan Feingold das musikalische Element, mit Reto Baumgartner das schauspielerische und mit Franziska Zuber das tänzerische dazu. Die Zusammensarbeit begann mit dem Sammeln von Material durch Improvisieren. Dieses wurde dann im Dialog mit dem Text von Vian zu einem Konzept ausgearbeitet. Konkret sieht nun die Produktion so aus: Der Schauspieler erzählt und spielt die Geschichte eines Selbstmörders, tanzt in Choreographien der Tänzerin mit, singt; die Tänzerin tanzt nicht nur, sondern verkörpert auch Figuren der Erzählung; der Musiker spielt mit seinen Instrumenten und Geräuschen; und die Video-Performerin und Animatorin projiziert live mittels einer kleinen Kamera bewegte und stehende Bilder. Wichtig war die Absurdität der Vorlage, ebenso das Spielerisches, aber auch die Person des Protagonisten. Er wird auf unterhaltsame Weise zu Tode gebracht. Fotos Kritiken Videos |
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